Verfasst von palliativpflege am 6. November 2009
„Hoffnung ist nicht die Überzeugung dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“
Hoffnung ist nicht dasselbe wie die Freude darüber, dass sich die Dinge gut entwickeln. Sie ist auch nicht die Bereitschaft, in Unternehmen zu investieren, deren Erfolg in naher Zukunft absehbar ist.
Hoffnung ist vielmehr die Fähigkeit, für das Gelingen einer Sache zu arbeiten.
Hoffnung ist auch nicht dasselbe wie Optimismus. Sie ist nicht die Überzeugung, daß etwas klappen wird, sondern die Gewissheit, daß etwas seinen guten Sinn hat – egal, wie es am Ende ausgehen wird.
Diese Hoffnung alleine ist es, die uns die Kraft gibt zu leben und immer wieder neues zu wagen, selbst unter Bedingungen, die uns vollkommen hoffnungslos erscheinen. Das Leben ist viel zu kostbar, als dass wir es entwerten dürften, indem wir es leer und hohl, ohne Sinn, ohne Liebe und letztlich ohne Hoffnung verstreichen lassen.
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Verfasst von palliativpflege am 31. Oktober 2009
„Gute Palliative Care besteht zu 90% aus Haltung und nur zu 10% aus Wissen und Technik“
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Verfasst von palliativpflege am 31. Oktober 2009
„Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat, sondern wo man verstanden wird.“
Christian Otto Josef Wolfgang Morgenstern (* 6. Mai 1871 in München; † 31. März 1914 in Meran, Villa Helioburg, Untermais) war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer.
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Verfasst von palliativpflege am 29. Oktober 2009
Im Oktober 2009 musste sich die Internistin Mechthild Bach aus Hannover wegen Totschlags in 8 Fällen vor dem Landgericht Hannover verantworten. Die Ärztin soll zwischen Dezember 2001 und Mai 2003 Patienten in der Paracelsus-Belegklinik in Hannover-Langenhagen durch überhöhte Gaben von Morphium und Diazepam getötet haben. Dies soll den Regeln der ärztlichen Kunst widersprochen und zum Eintritt des Todes der zwischen 52 und 96 Jahre alten schwer erkrankten Patienten geführt haben. Die Frage lautete hier: Hat Frau Dr. Bach die richtige Medikation richtig dosiert und dem richtigen Patienten zum richtigen Zeitpunkt verabreicht? Die Staatsanwaltschaft warf Fr. Dr. Bach Totschlag in 13 Fällen vor. Die heute 57jährige Internistin bestritt die Vorwürfe stets und verwies stattdessen auf die ärztliche Pflicht, Leid zu lindern. Hier ging es um die Frage: verbotene aktive Sterbehilfe oder der erlaubten indirekten Sterbehilfe. Mit einem Urteil ist in nächster Zeit noch nicht zu rechnen.
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Verfasst von palliativpflege am 28. Oktober 2009
Eine beschreibbare Magnetwand bietet zahlreiche Möglichkeiten für Ihre Patienten/Bewohner. Hier können Patienten oder Ihre Angehörigen Gedanken, Ideen oder wichtige ungeklärte Fragen aufschreiben. Oder einen Hinweis für den nächsten Besucher hinterlassen. Auch schöne optische Eindrücke wie Bilder und Fotos können an einer Magnetwand leicht befestigt werden (z.B. ein schönes Bild der Enkel, Fotos der Familie). Oft sind es auch wichtige Mitteilungen bzw. Fragen an den Arzt, die dort festgehalten werden können. Natürlich besteht auch die Möglichkeit etwas Kreatives zu malen. Achten Sie darauf, dass die Magnetwand in Sichthöhe des Betroffenen aufgehängt wird. Beschreibbare Magnetwände gibt es mittlerweile in zahlreichen bunten Farben. So wird ein fester Platz geschaffen ohne lange suchen zu müssen zum Schreiben, zum Dekorieren und vieles mehr. Achten Sie darauf, dass ein abwaschbarer Stift speziell für beschreibbare Magnetwände benutzt wird.
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Verfasst von palliativpflege am 20. Oktober 2009
Die EVANGELISCHE AKADEMIE TUTZING lädt zu einem Theologie Tagung vom 20. bis 22. November 2009 in Rothenburg ob der Tauber ein.
Zur Teilnahme eingeladen sind Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Seelsorgerinnen und Seelsorger, andere im Gesundheitswesen Tätige, Patientinnen und Patienten, Angehörige und alle sonst Interessierten.
Fragestellung: „Gekämpft, gehofft und doch verloren“; „den Krebs besiegt“! Kampfmetaphern prägen die Auseinandersetzung mit Krankheit. Woher kommt das? Was steht aktuell dahinter und wozu führt es? Was bedeutet es für Kranke, Angehörige und Helfer, wenn es für sie nur Sieg oder Niederlage, nichts dazwischen gibt?
Das ausführliche Programm zu dieser Tagung finden Sie HIER:
Die Tagung ist für das „Fortbildungszertifikat“ der Bayerischen Landesärztekammer anrechenbar. (1. Tag 2 Punkte, 2. Tag 8 Punkte, 3 Tag 3 Punkte)
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Verfasst von palliativpflege am 20. Oktober 2009
Union und FDP haben in ihren Koalitionsverhandlungen beschlossen, die kommerzielle Beihilfe zur Selbsttötung künftig unter Strafe zu stellen. Das beziehe sich ausschließlich auf die auf Gewinnerzielung angelegte Sterbehilfe, sagte die als künftige Justizministerin gehandelte FDP-Politikerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger der dpa. Man wolle denen das Handwerk legen, die sich das bezahlen lassen und gewerbsmäßig betreiben. Sterbehilfe-Gesellschaften oder Verbände zum humanen Sterben, die Lebensmüde oder Mitglieder im Spannungsfeld von Suizidhilfe und – prophylaxe kostenfrei beraten oder unterstützen, sollen davon ausdrücklich nicht betroffen sein. Dies könnte einer Legitimierung und positiven Bewertung solcher Aktivitäten gleichkommen und stieß bei der Deutschen Hospizstiftung auf Kritik stieß.
Mehr dazu finden Sie HIER
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Verfasst von palliativpflege am 18. Oktober 2009
Das St. Marien Seniorenheim in Ratingen hat mit seinem Projekt zur Schmerzbehandlung und Hospizbetreuung den mit 2.000 Euro dotierten dritten Platz beim „Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen 2009“ errungen.
„Damit zeichnen wir ein Projekt aus, das im Seniorenheim in vorbildlicher Weise eine ganzheitliche Betreuung sterbender Menschen und ihrer Angehörigen ermöglicht.“ Das sagte der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann am 09. Oktober in Düsseldorf anlässlich der Bekanntgabe der diesjährigen Preisträger.
Das Projekt der Hospizbewegung Ratingen e.V. (www.hospizbewegung-ratingen.de) und der St. Marien Krankenhaus GmbH (www.smkr.de) ermöglicht eine abgestimmte Zusammenarbeit aller Leistungserbringer in der Sterbebegleitung und Palliativversorgung (Schmerzbehandlung). Vielschichtige Angebote stellen eine ganzheitliche, qualitätsorientierte Palliativ-Care-Versorgung sicher. Dazu zählen beispielsweise regelmäßige Fallbesprechungen, die psychosoziale Betreuung sowie Angebote zur Trauerbewältigung für Angehörige.
Das Ratinger Projekt bietet den Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern die Chance, die letzte Lebensphase optimal betreut und versorgt in der gewohnten Umgebung zu verbringen. Das Projekt hat damit Vorbildcharakter für andere Einrichtungen der Alten- und Krankenpflege.
Der „Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen“ wird jährlich im Rahmen der von der Landesgesundheitskonferenz beschlossenen Landesinitiative „Gesundes Land Nordrhein-Westfalen“ vergeben. Schwerpunkt war in diesem Jahr: „Kooperation im Gesundheitswesen – Sektorenübergreifende Projekte“. Ausschlaggebend waren unter anderem der Innovationsgrad eines Projektes und die gesundheitswissenschaftliche Bewertung der Anträge.
Die Vorauswahl der Preisträger traf eine Arbeitsgruppe der Landesgesundheitskonferenz, in der alle wesentlichen gesundheitspolitischen Institutionen des Landes vertreten sind, die endgültige Entscheidung lag bei Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Insgesamt haben sich 93 Institutionen mit ihren Projekten beworben.
Zusätzliche Informationen zu den weiteren Presiträgern und dem Gesundheitspreis finden Sie im Internet:
www.gesundheitspreis.nrw.de
Quelle: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (www.mags.nrw.de)
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Verfasst von palliativpflege am 18. Oktober 2009
Regelmäßige sportliche Übungen unter Aufsicht haben in einer randomisierten Studie im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2009; 339: b3410) bei Krebspatienten das Fatigue-Syndrom gelindert. Die Lebensqualität der Patienten besserte sich jedoch nicht.
Das Fatigue-Syndrom, eine allgemeine Abgeschlagenheit und Energiemangel, gehört zu den häufigsten und von vielen Patienten als besonders belastend empfundene Begleiterscheinungen einer Chemotherapie, wobei die Nebenwirkung im Einzelfall schwer von Symptomen der Krebserkrankung getrennt werden kann.
Auch die psychosozialen Auswirkungen einer Krebsdiagnose können zum Fatigue-Syndrom beitragen. Die Folge ist meistens eine vermehrte körperliche Inaktivität, welche die Lebensqualität weiter einschränken kann.
Den Artikel aus dem Ärzteblatt finden Sie HIER.
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Verfasst von palliativpflege am 17. Oktober 2009
„Es gibt ein erfülltes Leben trotz vieler nicht erfüllter Wünsche.“
Dietrich Bonhoeffer
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Verfasst von palliativpflege am 17. Oktober 2009
„Marcus Düwell und Liesbeth Feikema stellen in der Broschüre „Über die niederländische Euthanasiepolitik und -praxis“ die niederländische Politik, die Rechtslage und die Praxis der Sterbehilfe in ihren sozialen, politischen, kulturellen und historischem Zusammenhang dar.
Sie versuchen, den kulturellen Hintergrund dieser Regelung zu interpretieren, wobei besonders auf die als „Poldermodell“ bekannt gewordene prozedurale und pragmatische Form der Konfliktlösung eingegangen wird. Diese unterscheidet sich grundlegend von der Herangehensweise in Deutschland und ist deshalb aus deutscher Perspektive in der Regel schwer nachzuvollziehen. Das Gutachten, das keine ethische Beurteilung der niederländischen Sterbehilferegelung darstellt, ist eine wichtige Bereicherung der Diskussion, auch, weil es Texte zugänglich macht, die bisher nicht in deutscher Sprache zur Kenntnis genommen werden konnten.“
Hier können Sie die Broschüre bestellen:
Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft
Warschauer Straße 58a
D-10243 Berlin
Email: info@imew.de
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Verfasst von palliativpflege am 16. Oktober 2009
Weiterführende Literatur zum Thema: Ein systemischer Ansatz als Bezugsrahmen für fallbezogene Lehr- und Lernprozesse in der Pflegebildung
Hundenborn/Brühe. Curriculum für den Modellversuch „Erprobung einer Ausbildung in der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege mit generalistischer Ausrichtung“. Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. 2005, Download www.pflegeausbildung.de, Zugriff am 14.10.09
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Verfasst von palliativpflege am 13. Oktober 2009
Seit April 2007 haben gesetzlich Versicherte gemäß § 37b SGB V einen Anspruch auf Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV). Bisher können Leistungen der SAPV jedoch nur in Einzelfällen mit den Kostenträgern abgerechnet werden.
Damit auch in der vertrauten Umgebung eine intensive und komplexe Versorgung Schwerstkranker möglich ist, werden sich in Hamburg Pflegedienste, Ärztinnen und Ärzte zu „Palliativ-Care-Teams“ zusammenschließen. Diese koordinieren den Versorgungs- und Betreuungsbedarf des Einzelnen, erbringen Leistungen und ziehen bei Bedarf weitere Kräfte wie zum Beispiel Ehrenamtliche, Psychologen und Physiotherapeuten hinzu.
Bisher gibt es bundesweit erst vereinzelt Verträge zwischen Leistungserbringern und Krankenkassen. Die Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz hat deshalb eine Anwaltskanzlei beauftragt, die rechtlichen und steuerlichen Folgen verschiedener Rechtsformen der künftigen Palliativ-Care-Teams zu prüfen und einen Mustervertrag zu entwerfen. Das Hamburger Gutachten ist das erste, das sich der Prüfung der möglichen Rechtsformen und steuerlichen Auswirkungen für die künftigen Leistungserbringer der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung annimmt.
Sie können das Gutachten und den Mustervertrag HIER herunterladen.
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Verfasst von palliativpflege am 13. Oktober 2009
Verwenden Sie Mundpflegestäbchen Dentaswab. Sie haben eine Schaumstoffspitze und sind in der Anwendung angenehmer als beispielsweise Stäbchen und Tupfer. Sie minimieren die Verletzungsgefahr im Mundbereich und säubern ihn besonders schonend. Die Mundpflegestäbchen „Polyplus Dentaswab-Tupfer“
gibt es mit und ohne Zahncreme. Für eine Box von 250 Stück liegt der Preis bei ca. 55,97 € plus .gesetzlicher MwSt. und Versandkosten. Nicht gerade preisgünstig, aber aus eigener Erfahrung trotzdem ein Geheimtipp für die Mundpflege Schwerstkranker und Sterbender. Der Vertrieb erfolgt in Deutschland über die Firma Serimed Medizinservice GmbH. Im Internet finden Sie diese Firma unter www.serimed.com. Bestellen können Sie per E-Mail an: anke.herbst@serimed.com.
Quelle: Zeitschrift „Palliativpflege heute“, Ausgabe Mai 2009
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