Palliativpflege aktuell

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ZEITSCHRIFT PALLIATIVPFLEGE HEUTE

Verfasst von palliativpflege am 4. Oktober 2009

Schwerstkranke und Sterbende professionell pflegen und ganzheitlich begleiten

Holen Sie sich professionellen Rückhalt bei der Begleitung, Betreuung und Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Menschen. Als Pflegefachkraft oder ehrenamtlicher Sterbebegleiter in der Altenhilfe sind für Sie Sterben und Tod allgegenwärtig. Jedoch ist in vielen Fällen die würdevolle Sterbebegleitung immer noch weitgehend dem Zufall überlassen.

„Palliativpflege heute“ zeigt Ihnen Wege für eine menschenwürdige Pflege von Personen auf, die sich in der letzten Phase ihres Lebens befinden. Auf der Basis von Respekt gegenüber dem Leben und der Autonomie des Menschen erfahren Sie regelmäßig, wie Sie diese verantwortungsvolle Aufgabe mit Kompetenz, Wahrhaftigkeit und Einfühlungsvermögen durchführen.

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Wann dürfen wir sterben?

Verfasst von palliativpflege am 23. November 2009

Ein ungewohnter Gedanke: Geburt und Tod haben eine Menge gemeinsam – nämlich dass beide nach einem physiologischen Programm ablaufen, das man nach Möglichkeit nicht stören sollte. So der Münchner Medizinprofessor Gian Domenico Borasio. Bei ihm, im Interdisziplinären Zentrum für Palliativmedizin des Klinikums der Universität München, setzen Ärzte, Pfleger und Seelsorger alles daran, dass Schwerkranke nicht nur friedlich sterben, sondern bis zuletzt beschwerdefrei leben können. 2009 hat Borasio einen wichtigen Erfolg errungen: Sein Fach ist in die Studienordnung der Medizin aufgenommen worden.

Die meisten Menschen wünschen sich einen schnellen Tod: Ich lege mich abends ins Bett und wache morgens nicht mehr auf.

Das ist eher selten – es trifft nur auf fünf Prozent der Bevölkerung zu. Unterschiedlich wie wir Menschen sind auch unsere Todesarten. Im Großen und Ganzen stirbt ein Mensch, wie er gelebt hat: Wer immer eine Kämpfernatur war, wird auch kämpfen bis zum Ende. Der Tod ist etwas sehr Individuelles.

Quelle: www.faz.net, 23.11.09

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Impressionen

Verfasst von palliativpflege am 22. November 2009

© Foto von Rolf Wienen

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Spiritualität ein wichtiges Thema

Verfasst von palliativpflege am 22. November 2009

Ist Spiritualität ein Thema in Ihrer Einrichtung? Ich denke, für Sie ist es mit Sicherheit ein aktuelles Thema, denn in der Begleitung Sterbender werden Sie immer wieder mit den Problemen von Leid und physischem Schmerz konfrontiert. Gerade die Themen Krankheit, Leid und Tod fordern in besonderer Weise die spirituelle Dimension unseres Menschseins heraus. Mit Spiritualität verbindet sich für mich die Suche nach dem Sinn im Leben und ein Aufgehobensein in einem größeren Ganzen, etwas wesentlich Menschliches. Vor allem aber verstehe ich Spiritualität als etwas, das keineswegs auf Mitglieder verfasster Religionen oder Angehörige eines bestimmten Glaubens beschränkt ist. Religiosität ist eine Äußerungsform der Spiritualität, die als Kraftquelle in verschiedenen Lebenssituationen hilfreich sein kann. Spiritualität ist mehr. Spiritualität geht jeden Menschen an, berührt jeden irgendwann einmal – ganz besonders in schwierigen Zeiten.

Das Zulassen von spirituellen Fragen des kranken und sterbenden Menschen ist ein wesentlicher Aspekt in der palliativen Pflege. Doch wie können wir spirituelle Fragen zulassen? Werden wir nicht auch als Begleiter in Fragen unserer Spiritualität herausgefordert – vielleicht auch manchmal alleine gelassen?

Wir müssen dabei – zum Glück – keine Antworten auf die Sinnfragen parat haben, sondern es ist wichtig, dass wir den eigenen Fragen und den Fragen des schwer kranken und Sterbenden nachgehen. Meiner Meinung nach kann das Behandlungskonzept Palliative Care nur gelingen, wenn Raum und Zeit für spirituelle Fragen da sind. Schließlich ist die Spiritualität eine wichtige Dimension der Lebensqualität des Menschen: schlechte Erfahrungen mit Institutionen, eigene Schuldgefühle, Fragen zu Verhaltensweisen, Ängste und Hoffnungen. Die vielen kleinen Tode, die auch uns als berufliche Helfer im Laufe unseres Lebens streifen, wollen ausgesprochen und reflektiert sein, sonst schieben sie sich immer wieder in die Beschäftigung mit allen anderen Themen und können uns an unpassender Stelle eher blockieren.

Spiritualität ist für uns nicht immer eine sinnlich fassbare Wirklichkeit. Dennoch ist sie für uns erfahr- oder erahnbar und kann uns auch in der beruflichen Praxis eine Orientierung geben. Spiritualität betrifft uns eben ALLE.

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Zitat: Woody Allen

Verfasst von palliativpflege am 21. November 2009

„Ich habe keine Angst vor dem Tod, ich möchte einfach nicht dabei sein, wenn es passiert.“

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Tipp — Lernprogramm zur Schweingegrippe

Verfasst von palliativpflege am 14. November 2009

Mal etwas nicht palliatives ….

Das kostenlose E-Learning KeineSchweinegrippe.de vermittelt Ihnen in 15 Minuten Grundkenntnisse über die Schweinegrippe mit dem Ziel, das Risiko einer Ansteckung zu reduzieren. Klicken Sie hier Keine Schweinegrippe.de zu starten.

Vermittelt wird das Erkennen der Symptome der Schweinegrippe, das Verhindern einer Ansteckung und die Wichtigkeit der schnellen und konsequenten Behandlung.
Aufbau

* Info-Show, in der in zwei Minuten die wichtigsten Fakten zur Schweinegrippe vermittelt werden
* Die Antworten zu den häufigsten Fragen, untergliedert in mehrere Kategorien
* Quiz mit zwei Aufgaben zu den Symptomen der Schweinegrippe und den Unterschieden im Vergleich zur Erkältung
* Richtig-Falsch-Quiz, in dem sieben Aussagen zur Vermeidung der Ansteckung beurteilt werden müssen
* Quiz, in dem zu acht Fragen zur Behandlung der Schweinegrippe die richtigen Antworten gefunden werden müssen.

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Bundesweit einmaliges Projekt zur Trauerbewältigung nach Verlust eines ungeborenen Kindes

Verfasst von palliativpflege am 14. November 2009

„Der Verlust eines ungeborenen Kindes ist für die betroffenen Eltern oft ein traumatisches Erlebnis.“ Diese Erfahrung hat Prof. Dr. Anette Kersting als Ärztin und Psychotherapeutin in der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Münster (UKM) bereits häufig gemacht. Aus diesem Grund entwickelte sie ein bundesweit einmaliges Projekt: Eltern, die während oder unmittelbar nach der Schwangerschaft ein Kind verloren haben, bietet Anette Kersting gemeinsam mit den Diplom-Psychologinnen Kristin Kroker und Katja Baus eine Internettherapie, in der sie ihre Trauer verarbeiten können. Vor rund 18 Monaten startete das Onlineportal. Mittlerweile liegen im Rahmen der wissenschaftlichen Evaluierung des Projekts erste Ergebnisse vor, die auf eine gute Wirksamkeit der Internettherapie schließen lassen.

Fragen zum Therapieangebot beantworten die Fachfrauen in Einzelchats im Rahmen einer offenen Sprechstunde, die jeden Dienstag von 10 Uhr bis 11 Uhr stattfindet. Weitere Informationen und Anmeldung zur Therapie erhalten Sie HIER.

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DBfK fordert höchste Priorität für Reform der Pflegeausbildung

Verfasst von palliativpflege am 13. November 2009

Mit großer Freude hat der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) e.V. im Koalitionsvertrag die Absicht für eine Zusammenführung der Pflegeausbildungen in einem Berufsgesetz registriert. ‚Das ist eine wichtige Botschaft, denn die Reform hat angesichts der aktuellen Probleme höchste Priorität’, so Franz Wagner, Bundesgeschäftsführer des DBfK. Mit der Aussage zur Regelung der Reform als Berufsgesetz habe die Koalition auch eine Festlegung getroffen, im Gesetz Aufgaben des neuen Pflegeberufes zu definieren, so Wagner weiter. Dies sei ein Quantensprung, der die Chance beinhalte, den Pflegeberuf attraktiver zu machen.

Angesichts des demographischen Wandels brauchen wir mehr Pflegefachkräfte denn je, aber wegen der miserablen Rahmenbedingungen in denen Pflegende arbeiten ist eine Ausbildung in der Pflege so unattraktiv wie nie.

Politik und Arbeitgeber müssen einsehen, dass mit schönen Worten und Broschüren niemand für den Beruf gewonnen oder im Beruf gehalten werden kann. Der Beruf als solches muss attraktiver werden. Dazu trägt neben den Rahmenbedingungen vor allem die Ausbildung bei. Bisher hat die Politik auf Personalmangel meist mit Absenkung der Zugangsvoraussetzungen und Kompensation durch Assistenzpersonal reagiert. Wir brauchen aber im Gegenteil mehr Menschen mit höheren Qualifikationen und deshalb eine andere Ausbildung.

Eine Ausbildungsreform muss beinhalten:
• Die Zusammenführung der drei Pflegefachberufe zu einem neuen Beruf mit einer Berufsbezeichnung und Freizügigkeit innerhalb der EU im Sinne der EU-Richtlinie 36/2005 als Kern der Reform. Dabei sind unterhalb dieser Gemeinsamkeit Schwerpunktbildungen unterschiedlichster Art vorstellbar.
• Die regelhafte Möglichkeit, die Ausbildung auch an Hochschulen durchführen zu können. Dass der Bedarf da ist, belegen mehr als 15 Modell-Studiengänge für die Erstausbildung an Hochschulen und die Gründung des Gesundheits-Campus in NRW.
• Die Ausbildung in das staatliche Bildungssystem (Hochschulen oder Höhere Berufsfachschule nach Landesrecht) zu integrieren. Das bedeutet vor allem die Lösung der Ausbildung(-sstätten) von den Krankenhäusern.
• Horizontale und vertikale Durchlässigkeit der Bildungsangebote, d.h. mit jedem Abschluss wird u.a. der Zugang zur nächsten Bildungsebene eröffnet.

Der DBfK wird sich bei der Entwicklung der Gesetzesreform stark dafür einsetzen, dass (Aus)bildungsstandards nicht wieder den Interessen der Einrichtungsträger geopfert werden. Nur ein Gesamtpaket von anspruchs- und qualitätsvoller Ausbildung und Attraktivität der Berufstätigkeit kann eine ausreichende Zahl von Pflegefachkräften sichern. Mehr und bessere Ausbildung wirkt erst mittelfristig. Angesichts des akuten Pflegefachkraftmangels müssen vor allem die Tausenden Pflegenden zurück gewonnen werden, die unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht mehr in der Pflege arbeiten wollen oder dies lieber im Ausland tun.

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V.
Salzufer 6, 10587 Berlin
Tel.: 030-2191570
Fax: 030-21915777
dbfk@dbfk.de
www.dbfk.de

Quelle: Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK)

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) ist die berufliche Interessenvertretung der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Der DBfK ist deutsches Mitglied im International Council of Nurses (ICN) und Gründungsmitglied des Deutschen Pflegerates (DPR). Mehr Informationen über den Verband und seine internationalen und nationalen Netzwerke können Sie auf der Homepage www.dbfk.de nachlesen.

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Pflegestudie: Geringverdiener sind am stärksten belastet

Verfasst von palliativpflege am 12. November 2009

Über 1,5 Millionen Menschen in Deutschland werden zu Hause durch Angehörige und ambulante Pflegedienste versorgt. Die Universität Hamburg und die AOK haben die Situation in der häuslichen Pflege im Rahmen einer Langzeitstudie untersucht, von der jetzt erste Zwischenergebnisse vorliege

Die Wissenschaftler der Universität Hamburg konnten mit der Studie nachweisen, dass die zunehmende Zahl der Pflegebedürftigen in erster Linie auf die längere Pflegebedürftigkeit und den damit einhergehenden längeren Bezug von Versicherungsleistungen zurückzuführen ist. Der Trend geht zu mehr selbstbestimmtem Wohnen Pflegebedürftiger, zugleich müssen sich die Menschen aber auf eine längere Pflegedauer einstellen.

Wesentliches Ergebnis der Studie
Menschen mit geringem Einkommen sind von der häuslichen Pflege stärker belastet, denn sie organisieren die Pflege eher ganz allein. Außerdem stehen ihnen kaum finanzielle Mittel zur Verfügung, um sich genügend Freiräume zur Erholung zu schaffen. Sie rufen auch weniger Pflegehilfsmittel oder Wohnraumanpassungsmaßnahmen ab.

Nicht nur ein geringes Einkommen und eine längere Pflegedauer, auch das steigende Alter der Pflegenden belastet die häusliche Pflegesituation. So lag das Durchschnittsalter der Pflegepersonen 1997 bei 57 Jahren, aktuell liegt es bei 60 Jahren. Etwa 40 % der Pflegenden sind bereits im Rentenalter. Doch je älter die pflegende Person ist, desto schwieriger wird es häufig, mit den körperlichen und seelischen Anforderungen der Pflege umzugehen.

Immer mehr Pflegende erwerbstätig
Ein weiterer Trend: Es gibt eine wachsende Zahl von Personen, die neben der Pflege einer Erwerbstätigkeit nachgehen. 1997 waren rund 60 % der pflegenden Angehörigen nicht berufstätig, heute sind es nur noch knapp 46 %. Dafür ist der Anteil der Vollzeitbeschäftigten von 14,1 % im Jahr 1997 auf 17,6 % im Jahr 2009 gestiegen. Vor allem Teilzeitarbeit pflegender Angehöriger hat stark zugenommen: 1997 arbeiteten 26,3 % nur stundenweise oder halbtags, heute sind es 36,1 %.

Um pflegende Angehörige zu entlasten, zusätzliche finanzielle Unterstützung zu bieten und individuelle Freiräume zu schaffen, kurzum um eine häusliche Pflege überhaupt zu ermöglichen, hält knapp die Hälfte der Befragten die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung für unerlässlich (2009: 49,8 % / 1997: 40,7 %). In diesem Rahmen schätzen immer mehr Menschen auch die ergänzenden Leistungen der Pflegeversicherung wie Angebote zur Kurzzeitpflege und Maßnahmen zur Wohnumfeldverbesserung.

Es wird aber auch deutlich: Der Anteil an Befragten, nach deren Meinung der Staat noch nicht genug getan hat, nimmt stetig zu (2009: 56,4 % / 1997: 42,1 %).

Die Autoren der Studie empfehlen mehr Alternativangebote für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf vorzusehen und die Kombination von Geld und Sachleistungen in der Pflegeversicherung stärker zu fördern.

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Universität Hamburg und des AOK-Bundesverbandes

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Telefonische Unterstützung für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz

Verfasst von palliativpflege am 11. November 2009

Die Betreuung und Pflege eines an Demenz erkrankten Angehörigen ist eine anerkennenswerte und zugleich herausfordernde und stark belastende Aufgabe. Das Bundesministerium für Gesundheit unterstützt pflegende Angehörige mit dem zum Leuchtturmprojekt Demenz gehörende Studienprojekt „Telefonische Unterstützung für pflegende Angehörige von Demenzkranken.

Im Projekt bieten Psychologen der Universität Jena telefonisch Beratung zu Problemen, die sich in der Pflege des Demenzerkrankten und im Zusammenhang mit dem Thema Demenz ergeben. Folgende Ziele verfolgt die Intervention
• Verbesserung der Problemlösefähigkeiten
u.a. im Hinblick auf problematisches Verhalten des demenzkranken Angehörigen
• Verminderung des Belastungserlebens
durch Förderung positiver Aktivitäten und der Nutzung von sozialen und professionellen Hilfsangeboten.
Zur Erreichung dieser Ziele führt die Psychologin im Verlauf von drei Monaten beratende Telefongespräche in zunehmenden Abständen und erkundigt sich auch nach dem Befinden des pflegenden Angehörigen.

Die Alzheimer Angehörigen-Initiative e.V. empfiehlt die Teilnahme an dem viel versprechenden Projekt.

Wenn Sie Interesse haben, an der Studie teilzunehmen oder jemanden kennen, dem eine solche Unterstützung den Pflegealltag erleichtern könnte, kontaktieren Sie bitte:

Frau Dipl.-Psych. Denise Schinköthe
Tel: (03641) 945955 (Mi 11-12 Uhr)
E-Mail: denise.schinkoethe@uni-jena.de
oder
Frau Dipl.-Psych. Mette Hallensleben
Tel: (030) 83856304 (Mo 9-11Uhr)
E-Mail: m.hallensleben@fu-berlin.de

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Zitat: Vaclav Havel

Verfasst von palliativpflege am 6. November 2009

„Hoffnung ist nicht die Überzeugung dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“

Hoffnung ist nicht dasselbe wie die Freude darüber, dass sich die Dinge gut entwickeln. Sie ist auch nicht die Bereitschaft, in Unternehmen zu investieren, deren Erfolg in naher Zukunft absehbar ist.

Hoffnung ist vielmehr die Fähigkeit, für das Gelingen einer Sache zu arbeiten.

Hoffnung ist auch nicht dasselbe wie Optimismus. Sie ist nicht die Überzeugung, daß etwas klappen wird, sondern die Gewissheit, daß etwas seinen guten Sinn hat – egal, wie es am Ende ausgehen wird.

Diese Hoffnung alleine ist es, die uns die Kraft gibt zu leben und immer wieder neues zu wagen, selbst unter Bedingungen, die uns vollkommen hoffnungslos erscheinen. Das Leben ist viel zu kostbar, als dass wir es entwerten dürften, indem wir es leer und hohl, ohne Sinn, ohne Liebe und letztlich ohne Hoffnung verstreichen lassen.

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Zitat: Derek Doyle

Verfasst von palliativpflege am 31. Oktober 2009

„Gute Palliative Care besteht zu 90% aus Haltung und nur zu 10% aus Wissen und Technik“

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Zitat: Christian Morgenstein

Verfasst von palliativpflege am 31. Oktober 2009

„Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat, sondern wo man verstanden wird.“

Christian Otto Josef Wolfgang Morgenstern (* 6. Mai 1871 in München; † 31. März 1914 in Meran, Villa Helioburg, Untermais) war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer.

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Anklage wegen Totschlag: Verbotene aktive Sterbehilfe oder erlaubte indirekte Sterbehilfe ?

Verfasst von palliativpflege am 29. Oktober 2009

Im Oktober 2009 musste sich die Internistin Mechthild Bach aus Hannover wegen Totschlags in 8 Fällen vor dem Landgericht Hannover verantworten. Die Ärztin soll zwischen Dezember 2001 und Mai 2003 Patienten in der Paracelsus-Belegklinik in Hannover-Langenhagen durch überhöhte Gaben von Morphium und Diazepam getötet haben. Dies soll den Regeln der ärztlichen Kunst widersprochen und zum Eintritt des Todes der zwischen 52 und 96 Jahre alten schwer erkrankten Patienten geführt haben. Die Frage lautete hier: Hat Frau Dr. Bach die richtige Medikation richtig dosiert und dem richtigen Patienten zum richtigen Zeitpunkt verabreicht? Die Staatsanwaltschaft warf Fr. Dr. Bach Totschlag in 13 Fällen vor. Die heute 57jährige Internistin bestritt die Vorwürfe stets und verwies stattdessen auf die ärztliche Pflicht, Leid zu lindern. Hier ging es um die Frage: verbotene aktive Sterbehilfe oder der erlaubten indirekten Sterbehilfe. Mit einem Urteil ist in nächster Zeit noch nicht zu rechnen.

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Eine beschreibbare Magnetwand bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten

Verfasst von palliativpflege am 28. Oktober 2009

Eine beschreibbare Magnetwand bietet zahlreiche Möglichkeiten für Ihre Patienten/Bewohner. Hier können Patienten oder Ihre Angehörigen Gedanken, Ideen oder wichtige ungeklärte Fragen aufschreiben. Oder einen Hinweis für den nächsten Besucher hinterlassen. Auch schöne optische Eindrücke wie Bilder und Fotos können an einer Magnetwand leicht befestigt werden (z.B. ein schönes Bild der Enkel, Fotos der Familie). Oft sind es auch wichtige Mitteilungen bzw. Fragen an den Arzt, die dort festgehalten werden können. Natürlich besteht auch die Möglichkeit etwas Kreatives zu malen. Achten Sie darauf, dass die Magnetwand in Sichthöhe des Betroffenen aufgehängt wird. Beschreibbare Magnetwände gibt es mittlerweile in zahlreichen bunten Farben. So wird ein fester Platz geschaffen ohne lange suchen zu müssen zum Schreiben, zum Dekorieren und vieles mehr. Achten Sie darauf, dass ein abwaschbarer Stift speziell für beschreibbare Magnetwände benutzt wird.

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