Palliativpflege aktuell

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Archiv für die Kategorie ‘Aktuell’

Wann dürfen wir sterben?

Verfasst von palliativpflege am 23. November 2009

Ein ungewohnter Gedanke: Geburt und Tod haben eine Menge gemeinsam – nämlich dass beide nach einem physiologischen Programm ablaufen, das man nach Möglichkeit nicht stören sollte. So der Münchner Medizinprofessor Gian Domenico Borasio. Bei ihm, im Interdisziplinären Zentrum für Palliativmedizin des Klinikums der Universität München, setzen Ärzte, Pfleger und Seelsorger alles daran, dass Schwerkranke nicht nur friedlich sterben, sondern bis zuletzt beschwerdefrei leben können. 2009 hat Borasio einen wichtigen Erfolg errungen: Sein Fach ist in die Studienordnung der Medizin aufgenommen worden.

Die meisten Menschen wünschen sich einen schnellen Tod: Ich lege mich abends ins Bett und wache morgens nicht mehr auf.

Das ist eher selten – es trifft nur auf fünf Prozent der Bevölkerung zu. Unterschiedlich wie wir Menschen sind auch unsere Todesarten. Im Großen und Ganzen stirbt ein Mensch, wie er gelebt hat: Wer immer eine Kämpfernatur war, wird auch kämpfen bis zum Ende. Der Tod ist etwas sehr Individuelles.

Quelle: www.faz.net, 23.11.09

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Tipp — Lernprogramm zur Schweingegrippe

Verfasst von palliativpflege am 14. November 2009

Mal etwas nicht palliatives ….

Das kostenlose E-Learning KeineSchweinegrippe.de vermittelt Ihnen in 15 Minuten Grundkenntnisse über die Schweinegrippe mit dem Ziel, das Risiko einer Ansteckung zu reduzieren. Klicken Sie hier Keine Schweinegrippe.de zu starten.

Vermittelt wird das Erkennen der Symptome der Schweinegrippe, das Verhindern einer Ansteckung und die Wichtigkeit der schnellen und konsequenten Behandlung.
Aufbau

* Info-Show, in der in zwei Minuten die wichtigsten Fakten zur Schweinegrippe vermittelt werden
* Die Antworten zu den häufigsten Fragen, untergliedert in mehrere Kategorien
* Quiz mit zwei Aufgaben zu den Symptomen der Schweinegrippe und den Unterschieden im Vergleich zur Erkältung
* Richtig-Falsch-Quiz, in dem sieben Aussagen zur Vermeidung der Ansteckung beurteilt werden müssen
* Quiz, in dem zu acht Fragen zur Behandlung der Schweinegrippe die richtigen Antworten gefunden werden müssen.

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DBfK fordert höchste Priorität für Reform der Pflegeausbildung

Verfasst von palliativpflege am 13. November 2009

Mit großer Freude hat der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) e.V. im Koalitionsvertrag die Absicht für eine Zusammenführung der Pflegeausbildungen in einem Berufsgesetz registriert. ‚Das ist eine wichtige Botschaft, denn die Reform hat angesichts der aktuellen Probleme höchste Priorität’, so Franz Wagner, Bundesgeschäftsführer des DBfK. Mit der Aussage zur Regelung der Reform als Berufsgesetz habe die Koalition auch eine Festlegung getroffen, im Gesetz Aufgaben des neuen Pflegeberufes zu definieren, so Wagner weiter. Dies sei ein Quantensprung, der die Chance beinhalte, den Pflegeberuf attraktiver zu machen.

Angesichts des demographischen Wandels brauchen wir mehr Pflegefachkräfte denn je, aber wegen der miserablen Rahmenbedingungen in denen Pflegende arbeiten ist eine Ausbildung in der Pflege so unattraktiv wie nie.

Politik und Arbeitgeber müssen einsehen, dass mit schönen Worten und Broschüren niemand für den Beruf gewonnen oder im Beruf gehalten werden kann. Der Beruf als solches muss attraktiver werden. Dazu trägt neben den Rahmenbedingungen vor allem die Ausbildung bei. Bisher hat die Politik auf Personalmangel meist mit Absenkung der Zugangsvoraussetzungen und Kompensation durch Assistenzpersonal reagiert. Wir brauchen aber im Gegenteil mehr Menschen mit höheren Qualifikationen und deshalb eine andere Ausbildung.

Eine Ausbildungsreform muss beinhalten:
• Die Zusammenführung der drei Pflegefachberufe zu einem neuen Beruf mit einer Berufsbezeichnung und Freizügigkeit innerhalb der EU im Sinne der EU-Richtlinie 36/2005 als Kern der Reform. Dabei sind unterhalb dieser Gemeinsamkeit Schwerpunktbildungen unterschiedlichster Art vorstellbar.
• Die regelhafte Möglichkeit, die Ausbildung auch an Hochschulen durchführen zu können. Dass der Bedarf da ist, belegen mehr als 15 Modell-Studiengänge für die Erstausbildung an Hochschulen und die Gründung des Gesundheits-Campus in NRW.
• Die Ausbildung in das staatliche Bildungssystem (Hochschulen oder Höhere Berufsfachschule nach Landesrecht) zu integrieren. Das bedeutet vor allem die Lösung der Ausbildung(-sstätten) von den Krankenhäusern.
• Horizontale und vertikale Durchlässigkeit der Bildungsangebote, d.h. mit jedem Abschluss wird u.a. der Zugang zur nächsten Bildungsebene eröffnet.

Der DBfK wird sich bei der Entwicklung der Gesetzesreform stark dafür einsetzen, dass (Aus)bildungsstandards nicht wieder den Interessen der Einrichtungsträger geopfert werden. Nur ein Gesamtpaket von anspruchs- und qualitätsvoller Ausbildung und Attraktivität der Berufstätigkeit kann eine ausreichende Zahl von Pflegefachkräften sichern. Mehr und bessere Ausbildung wirkt erst mittelfristig. Angesichts des akuten Pflegefachkraftmangels müssen vor allem die Tausenden Pflegenden zurück gewonnen werden, die unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht mehr in der Pflege arbeiten wollen oder dies lieber im Ausland tun.

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V.
Salzufer 6, 10587 Berlin
Tel.: 030-2191570
Fax: 030-21915777
dbfk@dbfk.de
www.dbfk.de

Quelle: Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK)

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) ist die berufliche Interessenvertretung der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Der DBfK ist deutsches Mitglied im International Council of Nurses (ICN) und Gründungsmitglied des Deutschen Pflegerates (DPR). Mehr Informationen über den Verband und seine internationalen und nationalen Netzwerke können Sie auf der Homepage www.dbfk.de nachlesen.

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Pflegestudie: Geringverdiener sind am stärksten belastet

Verfasst von palliativpflege am 12. November 2009

Über 1,5 Millionen Menschen in Deutschland werden zu Hause durch Angehörige und ambulante Pflegedienste versorgt. Die Universität Hamburg und die AOK haben die Situation in der häuslichen Pflege im Rahmen einer Langzeitstudie untersucht, von der jetzt erste Zwischenergebnisse vorliege

Die Wissenschaftler der Universität Hamburg konnten mit der Studie nachweisen, dass die zunehmende Zahl der Pflegebedürftigen in erster Linie auf die längere Pflegebedürftigkeit und den damit einhergehenden längeren Bezug von Versicherungsleistungen zurückzuführen ist. Der Trend geht zu mehr selbstbestimmtem Wohnen Pflegebedürftiger, zugleich müssen sich die Menschen aber auf eine längere Pflegedauer einstellen.

Wesentliches Ergebnis der Studie
Menschen mit geringem Einkommen sind von der häuslichen Pflege stärker belastet, denn sie organisieren die Pflege eher ganz allein. Außerdem stehen ihnen kaum finanzielle Mittel zur Verfügung, um sich genügend Freiräume zur Erholung zu schaffen. Sie rufen auch weniger Pflegehilfsmittel oder Wohnraumanpassungsmaßnahmen ab.

Nicht nur ein geringes Einkommen und eine längere Pflegedauer, auch das steigende Alter der Pflegenden belastet die häusliche Pflegesituation. So lag das Durchschnittsalter der Pflegepersonen 1997 bei 57 Jahren, aktuell liegt es bei 60 Jahren. Etwa 40 % der Pflegenden sind bereits im Rentenalter. Doch je älter die pflegende Person ist, desto schwieriger wird es häufig, mit den körperlichen und seelischen Anforderungen der Pflege umzugehen.

Immer mehr Pflegende erwerbstätig
Ein weiterer Trend: Es gibt eine wachsende Zahl von Personen, die neben der Pflege einer Erwerbstätigkeit nachgehen. 1997 waren rund 60 % der pflegenden Angehörigen nicht berufstätig, heute sind es nur noch knapp 46 %. Dafür ist der Anteil der Vollzeitbeschäftigten von 14,1 % im Jahr 1997 auf 17,6 % im Jahr 2009 gestiegen. Vor allem Teilzeitarbeit pflegender Angehöriger hat stark zugenommen: 1997 arbeiteten 26,3 % nur stundenweise oder halbtags, heute sind es 36,1 %.

Um pflegende Angehörige zu entlasten, zusätzliche finanzielle Unterstützung zu bieten und individuelle Freiräume zu schaffen, kurzum um eine häusliche Pflege überhaupt zu ermöglichen, hält knapp die Hälfte der Befragten die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung für unerlässlich (2009: 49,8 % / 1997: 40,7 %). In diesem Rahmen schätzen immer mehr Menschen auch die ergänzenden Leistungen der Pflegeversicherung wie Angebote zur Kurzzeitpflege und Maßnahmen zur Wohnumfeldverbesserung.

Es wird aber auch deutlich: Der Anteil an Befragten, nach deren Meinung der Staat noch nicht genug getan hat, nimmt stetig zu (2009: 56,4 % / 1997: 42,1 %).

Die Autoren der Studie empfehlen mehr Alternativangebote für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf vorzusehen und die Kombination von Geld und Sachleistungen in der Pflegeversicherung stärker zu fördern.

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Universität Hamburg und des AOK-Bundesverbandes

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Anklage wegen Totschlag: Verbotene aktive Sterbehilfe oder erlaubte indirekte Sterbehilfe ?

Verfasst von palliativpflege am 29. Oktober 2009

Im Oktober 2009 musste sich die Internistin Mechthild Bach aus Hannover wegen Totschlags in 8 Fällen vor dem Landgericht Hannover verantworten. Die Ärztin soll zwischen Dezember 2001 und Mai 2003 Patienten in der Paracelsus-Belegklinik in Hannover-Langenhagen durch überhöhte Gaben von Morphium und Diazepam getötet haben. Dies soll den Regeln der ärztlichen Kunst widersprochen und zum Eintritt des Todes der zwischen 52 und 96 Jahre alten schwer erkrankten Patienten geführt haben. Die Frage lautete hier: Hat Frau Dr. Bach die richtige Medikation richtig dosiert und dem richtigen Patienten zum richtigen Zeitpunkt verabreicht? Die Staatsanwaltschaft warf Fr. Dr. Bach Totschlag in 13 Fällen vor. Die heute 57jährige Internistin bestritt die Vorwürfe stets und verwies stattdessen auf die ärztliche Pflicht, Leid zu lindern. Hier ging es um die Frage: verbotene aktive Sterbehilfe oder der erlaubten indirekten Sterbehilfe. Mit einem Urteil ist in nächster Zeit noch nicht zu rechnen.

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Neue Koalition will kommerzielle Sterbehilfe verbieten

Verfasst von palliativpflege am 20. Oktober 2009

Union und FDP haben in ihren Koalitionsverhandlungen beschlossen, die kommerzielle Beihilfe zur Selbsttötung künftig unter Strafe zu stellen. Das beziehe sich ausschließlich auf die auf Gewinnerzielung angelegte Sterbehilfe, sagte die als künftige Justizministerin gehandelte FDP-Politikerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger der dpa. Man wolle denen das Handwerk legen, die sich das bezahlen lassen und gewerbsmäßig betreiben. Sterbehilfe-Gesellschaften oder Verbände zum humanen Sterben, die Lebensmüde oder Mitglieder im Spannungsfeld von Suizidhilfe und – prophylaxe kostenfrei beraten oder unterstützen, sollen davon ausdrücklich nicht betroffen sein. Dies könnte einer Legitimierung und positiven Bewertung solcher Aktivitäten gleichkommen und stieß bei der Deutschen Hospizstiftung auf Kritik stieß.

Mehr dazu finden Sie HIER

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Gutachten zu Rechts- und Steuerfragen im Zusammenhang mit der Gründung von Palliativ-Care-Teams liegt vor

Verfasst von palliativpflege am 13. Oktober 2009

Seit April 2007 haben gesetzlich Versicherte gemäß § 37b SGB V einen Anspruch auf Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV). Bisher können Leistungen der SAPV jedoch nur in Einzelfällen mit den Kostenträgern abgerechnet werden.

Damit auch in der vertrauten Umgebung eine intensive und komplexe Versorgung Schwerstkranker möglich ist, werden sich in Hamburg Pflegedienste, Ärztinnen und Ärzte zu „Palliativ-Care-Teams“ zusammenschließen. Diese koordinieren den Versorgungs- und Betreuungsbedarf des Einzelnen, erbringen Leistungen und ziehen bei Bedarf weitere Kräfte wie zum Beispiel Ehrenamtliche, Psychologen und Physiotherapeuten hinzu.

Bisher gibt es bundesweit erst vereinzelt Verträge zwischen Leistungserbringern und Krankenkassen. Die Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz hat deshalb eine Anwaltskanzlei beauftragt, die rechtlichen und steuerlichen Folgen verschiedener Rechtsformen der künftigen Palliativ-Care-Teams zu prüfen und einen Mustervertrag zu entwerfen. Das Hamburger Gutachten ist das erste, das sich der Prüfung der möglichen Rechtsformen und steuerlichen Auswirkungen für die künftigen Leistungserbringer der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung annimmt.

Sie können das Gutachten und den Mustervertrag HIER herunterladen.

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Herzenswünsche e.V. – Ein Verein für schwerkranke Kinder & Jugendliche

Verfasst von palliativpflege am 11. Oktober 2009

„Herzenswünsche e.V.“ ist ein gemeinnütziger, bundesweit tätiger Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, besonders schwer erkrankten Kindern und Jugendlichen einen Herzenswunsch zu erfüllen. Rund 70 ehrenamtliche und drei hauptamtliche Helferinnen und Helfer bemühen sich, zu Eltern, Ärzten, Therapeuten und natürlich den betroffenen Kindern einen intensiven Kontakt aufzubauen. Sie möchten so herausfinden, welcher Wunsch einem Kind neuen Mut und neue Kraft geben kann. Die Erfüllung eines lang gehegten Traumes trägt entscheidend dazu bei, den oft sehr belastenden Klinikalltag besser bewältigen zu können. Ob ein Treffen mit Prominenten, ein Aufenthalt auf einem Ponyhof, eine Heißluftballonfahrt oder aber eine schön ausgerichtete Geburtstagsfeier – jeder Wunsch wird ganz individuell und mit viel Engagement verwirklicht. Hierbei unterstützen viele Spender und Sponsoren den Verein. Weitere Informationen zum Verein erhalten Sie HIER.

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Welthospiztag am 10.10.2009

Verfasst von palliativpflege am 9. Oktober 2009

Ziel des weltweiten Aktionstages ist es, die Verbreitung der Hospizidee und den flächendeckenden Ausbau der Hospizeinrichtungen zu fördern. Bei der Hospizbewegung ermöglichen geschulte Pflegekräfte und Ärzte sterbenskranken Menschen ein würdiges Leben bis zuletzt durch Schmerztherapie und psychische, soziale und pastorale Begleitung. Sie helfen den Angehörigen in der Zeit der Pflege und des Abschiednehmens. Hospiz (engl. hospice; lat. „hospitium“) war im Mittelalter Name von kirchlichen oder klösterlichen Herbergen für Pilger, Bedürftige, Fremde oder Kranke (Entstehung des Begriffs Hospital).

http://www.worldday.org/

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Neue Broschüre: So lindern Sie die 10 häufigsten Symptome in der Palliativpflege

Verfasst von palliativpflege am 8. Oktober 2009

de9231aad0Für die bestmögliche Lebensqualität von schwerstkranken und sterbenden Menschen zu sorgen ist das Ziel der Palliativversorgung. Die effektive Symptomlinderung, also die Linderung von Schmerz, Atemnot, Übelkeit, Obstipation, Unruhe, Mundtrockenheit und anderen Symptomen, ist dabei eine zentrale Aufgabe.

Durch eine ganzheitliche Sichtweise, den Menschen als physische, psychische, spirituelle und soziale Einheit zu betrachten, sind Sie als Pflegekraft Begleiter für schwerstkranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige. In Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen wie Ärzten Sozialarbeitern, Psychologen, Seelsorgern und Physiotherapeuten, führen Pflegekräfte sowohl nichtmedikamentöse als auch ärztlich verordnete medikamentöse Therapiemaßnahmen durch. Das Wissen über Symptome, deren Behandlungsmöglichkeiten und -grenzen ist für eine erfolgreiche Symptomlinderung ein entscheidender Faktor.

Die Broschüre „So lindern Sie die 10 häufigsten Symptome in der Palliativpflege“ ist ein hilfreicher Begleiter für Alten- und Krankenpfleger bei Ihrer täglichen Arbeit.
Zu jedem Symptom erfährt der Leser, welche pflegerischen Maßnahmen sinnvoll sind und welche Möglichkeiten und Grenzen der medikamentösen Therapie bestehen.
Darüber hinaus bietet die Broschüre Hintergrundinformationen und Praxistipps zu den Fragen:

* Wie Sie Symptome richtig erfassen
* Wie Sie über eine subkutane Butterfly-Nadel Medikamente wenig belastend und komplikationsarm verabreichen
* Was Sie bei der Gabe von Medikamenten beachten sollten
* Welche rechtlichen Aspekte Sie bei der Medikamentengabe beachten müssen

„So lindern Sie die 10 häufigsten Symptome in der Palliativpflege“ ist ein zuverlässiger Ratgeber für Alten- und Krankenpfleger. Alle Informationen und Praxishilfen sind verständlich aufbereitet, so dass sie direkt angewendet werden können.

Produktinformationen

Autoren: Horst Küpper, Dipl.-Pflegewirt und Berater für Ethik im Gesundheitswesen; Peter Trottenberg, Facharzt für Innere Medizin mit Zusatzbezeichnung Palliativmedizin

Umfang: 96 Seiten

Preis: 29,80 EUR zzgl. 3,50 EUR Versand.

ISBN: 978-3-8125-0956-5

Bestellen können Sie die Broschüre hier

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ZEITSCHRIFT PALLIATIVPFLEGE HEUTE

Verfasst von palliativpflege am 4. Oktober 2009

Schwerstkranke und Sterbende professionell pflegen und ganzheitlich begleiten

Holen Sie sich professionellen Rückhalt bei der Begleitung, Betreuung und Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Menschen. Als Pflegefachkraft oder ehrenamtlicher Sterbebegleiter in der Altenhilfe sind für Sie Sterben und Tod allgegenwärtig. Jedoch ist in vielen Fällen die würdevolle Sterbebegleitung immer noch weitgehend dem Zufall überlassen.

„Palliativpflege heute“ zeigt Ihnen Wege für eine menschenwürdige Pflege von Personen auf, die sich in der letzten Phase ihres Lebens befinden. Auf der Basis von Respekt gegenüber dem Leben und der Autonomie des Menschen erfahren Sie regelmäßig, wie Sie diese verantwortungsvolle Aufgabe mit Kompetenz, Wahrhaftigkeit und Einfühlungsvermögen durchführen.

Hier können Sie ein Gratisexemplar bestellen

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Aktuelle Zahlen über SAPV Vertragsabschlüsse

Verfasst von palliativpflege am 23. September 2009

In Deutschland haben Kassenpatienten, die an einer weit fortgeschrittenen, unheilbaren Krankheit leiden, seit April 2007 Anspruch auf spezialisierte medizinisch-pflegerische Versorgung. Die Betreuung wird von Palliativ Care Teams sichergestellt. Laut GKV-Spitzenverband konnten bis 1. August 2009 bundesweit etwa 30 Verträge zur SAPV abgeschlossen werden. Über weitere 65 Verträge wird verhandelt. Als Vorreiter beim Abschluss der Verträge gilt die AOK.

Laut Bundesgesundheitsministerium stehen den Krankenkassen allein in diesem Jahr rund 250 Millionen Euro für die SAPV zur Verfügung.

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Wertschätzung der Arbeit in der Altenpflege

Verfasst von palliativpflege am 15. September 2009

Können erfolgreiche Ansätze aus der produzierenden Industrie auf die Pflege übertragen werden?

Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) hat ein neues Projekt „Optimierung und Innovation in der Altenpflege durch systematische Wertschätzung“ (kurz: „Pflege-Wert“) erfolgreich gestartet. Mit Praxispartnern, der Caritas-Betriebsführungs- und Trägergesellschaft mbH in Köln (CBT) und der Stiftung Evangelisches Alten- und Pflegeheim Gemünd, wurden die Auftaktworkshops gemeinsam mit dem arbeitswissenschaftlichen Kooperationspartner MA&T Sell und Partner GmbH aus Aachen durchgeführt.

Im Projekt soll über 30 Monate lang erforscht werden, wie sich Mechanismen der Wertschätzung, wie sie aus der Produktionsfacharbeit bekannt sind, auf den Dienstleistungssektor Altenpflege übertragen lassen. Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

Dr. Michael Isfort vom dip, wissenschaftlicher Leiter des dip-Projektes, hob hervor: „Gerade die altenpfegerische Arbeit wird oft nicht genug wertgeschätzt.“ Trotz der Erbringung einer von der Gesellschaft insgesamt hoch anerkannten Leistung würden Negativberichte in den Medien und damit einhergehende Imageprobleme den Mitarbeitern und Nachwuchskräften in der Altenpflege zunehmend zusetzen und verstellten den Blick auf Leistungen, auf die man zu Recht stolz sein könne, so Isfort weiter.

Im Projekt werden neben der professionellen Fachlichkeit und der Arbeits- und Kommunikationsbeziehung zu den Bewohnern und Angehörigen auch die Beziehungen der Pflegekräfte untereinander und zu ihren Vorgesetzten daraufhin untersucht, woraus sich Wertschätzungen generieren und wie sie sich systematisch fördern lassen. Darüber hinaus werden die Wirkungsweisen von Instrumenten der Organisationsentwicklung und die Unternehmenskultur mit in die Betrachtung eingeschlossen. Gemeinsam mit dem Kooperationspartner MA&T sollen Tools entwickelt und umgesetzt werden, die den Mitarbeitern eine größere Identifikation mit ihrer Arbeit und den Ergebnissen ihrer Arbeit ermöglichen. Grundlage dazu sind umfassende Analysen zur Ist-Situation in den Einrichtungen, die im Herbst dieses Jahres durchgeführt werden.

Das gemeinnützige Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. finanziert sich überwiegend aus Projektmitteln und beschäftigt rund zwanzig Mitarbeiter. Zu den Auftraggebern und Kooperationspartnern gehören Bundes- und Landesministerien, Stiftungen, Träger von Einrichtungen im Gesundheitswesen, Krankenkassen, Verbände, Kommunen, Hochschulen, wissenschaftliche Institute und weitere Einrichtungen. Zum Angebot des dip gehört das gesamte Spektrum der Forschung, Entwicklung, Evaluation, Beratung, wissenschaftlichen Begleitung und Gutachtenerstellung im Pflege- und Gesundheitswesen. Es ist ein Institut an der Katholischen Hochschule NRW (KatHO NRW) in Köln und betreibt einen weiteren Standort an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) bei Koblenz.

Quelle: Pressemeldung- dip – Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (www.dip-home.de) – 10.09.09

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So setzen Sie SAPV erfolgreich in die Praxis um – Presseartikel „Palliativpflege heute“

Verfasst von palliativpflege am 9. September 2009

Den Presseartikel zur ambulanten Palliativarbeit im Diakonie Klinikum Hamburg erschienen in der Zeitschrift „Palliativpflege heute“ vom August 2009 finden Sie hier

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