Palliativpflege aktuell

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Archiv für die Kategorie ‘Altenpflege’

DBfK fordert höchste Priorität für Reform der Pflegeausbildung

Verfasst von palliativpflege am 13. November 2009

Mit großer Freude hat der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) e.V. im Koalitionsvertrag die Absicht für eine Zusammenführung der Pflegeausbildungen in einem Berufsgesetz registriert. ‚Das ist eine wichtige Botschaft, denn die Reform hat angesichts der aktuellen Probleme höchste Priorität’, so Franz Wagner, Bundesgeschäftsführer des DBfK. Mit der Aussage zur Regelung der Reform als Berufsgesetz habe die Koalition auch eine Festlegung getroffen, im Gesetz Aufgaben des neuen Pflegeberufes zu definieren, so Wagner weiter. Dies sei ein Quantensprung, der die Chance beinhalte, den Pflegeberuf attraktiver zu machen.

Angesichts des demographischen Wandels brauchen wir mehr Pflegefachkräfte denn je, aber wegen der miserablen Rahmenbedingungen in denen Pflegende arbeiten ist eine Ausbildung in der Pflege so unattraktiv wie nie.

Politik und Arbeitgeber müssen einsehen, dass mit schönen Worten und Broschüren niemand für den Beruf gewonnen oder im Beruf gehalten werden kann. Der Beruf als solches muss attraktiver werden. Dazu trägt neben den Rahmenbedingungen vor allem die Ausbildung bei. Bisher hat die Politik auf Personalmangel meist mit Absenkung der Zugangsvoraussetzungen und Kompensation durch Assistenzpersonal reagiert. Wir brauchen aber im Gegenteil mehr Menschen mit höheren Qualifikationen und deshalb eine andere Ausbildung.

Eine Ausbildungsreform muss beinhalten:
• Die Zusammenführung der drei Pflegefachberufe zu einem neuen Beruf mit einer Berufsbezeichnung und Freizügigkeit innerhalb der EU im Sinne der EU-Richtlinie 36/2005 als Kern der Reform. Dabei sind unterhalb dieser Gemeinsamkeit Schwerpunktbildungen unterschiedlichster Art vorstellbar.
• Die regelhafte Möglichkeit, die Ausbildung auch an Hochschulen durchführen zu können. Dass der Bedarf da ist, belegen mehr als 15 Modell-Studiengänge für die Erstausbildung an Hochschulen und die Gründung des Gesundheits-Campus in NRW.
• Die Ausbildung in das staatliche Bildungssystem (Hochschulen oder Höhere Berufsfachschule nach Landesrecht) zu integrieren. Das bedeutet vor allem die Lösung der Ausbildung(-sstätten) von den Krankenhäusern.
• Horizontale und vertikale Durchlässigkeit der Bildungsangebote, d.h. mit jedem Abschluss wird u.a. der Zugang zur nächsten Bildungsebene eröffnet.

Der DBfK wird sich bei der Entwicklung der Gesetzesreform stark dafür einsetzen, dass (Aus)bildungsstandards nicht wieder den Interessen der Einrichtungsträger geopfert werden. Nur ein Gesamtpaket von anspruchs- und qualitätsvoller Ausbildung und Attraktivität der Berufstätigkeit kann eine ausreichende Zahl von Pflegefachkräften sichern. Mehr und bessere Ausbildung wirkt erst mittelfristig. Angesichts des akuten Pflegefachkraftmangels müssen vor allem die Tausenden Pflegenden zurück gewonnen werden, die unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht mehr in der Pflege arbeiten wollen oder dies lieber im Ausland tun.

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V.
Salzufer 6, 10587 Berlin
Tel.: 030-2191570
Fax: 030-21915777
dbfk@dbfk.de
www.dbfk.de

Quelle: Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK)

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) ist die berufliche Interessenvertretung der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Der DBfK ist deutsches Mitglied im International Council of Nurses (ICN) und Gründungsmitglied des Deutschen Pflegerates (DPR). Mehr Informationen über den Verband und seine internationalen und nationalen Netzwerke können Sie auf der Homepage www.dbfk.de nachlesen.

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3. Platz für Hospizprojekt in Ratingen beim „Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen 2009“

Verfasst von palliativpflege am 18. Oktober 2009

Das St. Marien Seniorenheim in Ratingen hat mit seinem Projekt zur Schmerzbehandlung und Hospizbetreuung den mit 2.000 Euro dotierten dritten Platz beim „Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen 2009“ errungen.

„Damit zeichnen wir ein Projekt aus, das im Seniorenheim in vorbildlicher Weise eine ganzheitliche Betreuung sterbender Menschen und ihrer Angehörigen ermöglicht.“ Das sagte der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann am 09. Oktober in Düsseldorf anlässlich der Bekanntgabe der diesjährigen Preisträger.

Das Projekt der Hospizbewegung Ratingen e.V. (www.hospizbewegung-ratingen.de) und der St. Marien Krankenhaus GmbH (www.smkr.de) ermöglicht eine abgestimmte Zusammenarbeit aller Leistungserbringer in der Sterbebegleitung und Palliativversorgung (Schmerzbehandlung). Vielschichtige Angebote stellen eine ganzheitliche, qualitätsorientierte Palliativ-Care-Versorgung sicher. Dazu zählen beispielsweise regelmäßige Fallbesprechungen, die psychosoziale Betreuung sowie Angebote zur Trauerbewältigung für Angehörige.

Das Ratinger Projekt bietet den Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern die Chance, die letzte Lebensphase optimal betreut und versorgt in der gewohnten Umgebung zu verbringen. Das Projekt hat damit Vorbildcharakter für andere Einrichtungen der Alten- und Krankenpflege.

Der „Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen“ wird jährlich im Rahmen der von der Landesgesundheitskonferenz beschlossenen Landesinitiative „Gesundes Land Nordrhein-Westfalen“ vergeben. Schwerpunkt war in diesem Jahr: „Kooperation im Gesundheitswesen – Sektorenübergreifende Projekte“. Ausschlaggebend waren unter anderem der Innovationsgrad eines Projektes und die gesundheitswissenschaftliche Bewertung der Anträge.

Die Vorauswahl der Preisträger traf eine Arbeitsgruppe der Landesgesundheitskonferenz, in der alle wesentlichen gesundheitspolitischen Institutionen des Landes vertreten sind, die endgültige Entscheidung lag bei Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Insgesamt haben sich 93 Institutionen mit ihren Projekten beworben.

Zusätzliche Informationen zu den weiteren Presiträgern und dem Gesundheitspreis finden Sie im Internet:
www.gesundheitspreis.nrw.de

Quelle: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (www.mags.nrw.de)

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QUALITÄTSGELEITETE PFLEGEOASEN VERZICHTEN AUF MEHRBETTZIMMER

Verfasst von palliativpflege am 21. August 2009

KDA stellt neues Konzept zur Begleitung Demenzerkrankter in ihrer letzten Lebensphase vor

Köln (KDA) Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) hat auf seiner Tagung „Begleitung von Menschen mit Demenz in ihrer letzten Lebensphase“ ein neues Konzept zur Versorgung dieser besonders verletzlichen Personengruppe vorgestellt. Mit so genannten qualitätsgeleiteten Pflegeoasen will das KDA einen neuen Weg beschreiten, bei dem Erkenntnisse aus der Pflegeforschung und schon bestehender Pflegeoasen unter der Wahrung höchstmöglicher ethischer Grundsätze vereint sind.

„Denn“, so stellte der KDA-Vorsitzende Dr. h. c. Jürgen Gohde auf der Tagung vor rund 250 Teilnehmenden fest, „in Zeiten knappen Geldes brauchen Pflegeunternehmen und Pflegende nicht nur Innovationskraft. Wichtig ist vor allem die ethische Kompetenz, um die Würde von Menschen mit stark eingeschränkter Alltagskompetenz nicht anzutasten und letztere als Grund anzuführen, um Qualitätsstandards abzusenken.“ Diese Gefahr sieht das KDA bei der schon seit Jahren geführten Diskussion um Pflegeoasen aber immer wieder und warnt davor, dass so über die Hintertür wieder Mehrbettzimmer bzw. Mehrpersonenräume Einzug in die stationären Altenpflege halten können.

In Anerkennung positiver Erfahrungen aus bestehenden Pflegeoasen hat das KDA das abgewandelte Konzept der qualitätsgeleiteten Pflegeoase entwickelt, das KDA-Geschäftsführer Dr. Peter Michell-Auli dem Fachpublikum der Tagung vorstellte. „Wir brauchen Konzepte, die sowohl die Überschaubarkeit als auch den eigenen Raum für die pflegebedürftigen Menschen mit Demenz ermöglichen. Eine qualitätsgeleitete Pflegeoase nach dem Sinn des KDA vereint dies unter einem Dach, ohne dass dabei ein Mehrpersonenraum entsteht“, so Michell-Auli. Wie dies aussehen kann erklärte er anhand verschiedener Grundrisse, die das KDA entwickelt hat.

„Das KDA empfiehlt stationären Einrichtungen für An- oder Umbauten eine genehmigungspflichtige Sonderbauform für jeweils maximal acht schwerst Demenzerkrankte auf einer Etage“, führte der KDA-Geschäftsführer aus. „Jeder Bewohner erhält dabei ein eigenes Zimmer mit weit zu öffnenden Türen, die allesamt vom zentral gelegenen Küchen- und Aufenthaltsraum einsehbar sind. Auf diese Weise sind auch Menschen mit Demenz in ihrer letzten Lebensphase nicht vom sozialen Leben ausgeschlossen, sondern können zumindest passiv daran teilhaben.“

Darüber hinaus wird angestrebt, dass die Bewohner in den qualitätsgeleiteten Pflegeoasen tagsüber möglichst oft einen Positionswechsel erfahren. Außerdem ist zu beachten, dass die Wahrnehmung mit allen Sinnen nur dann erhalten werden kann, wenn der Kopf nicht liegt, sondern aufrecht gehalten wird. „Damit wird auch neuen Erkenntnissen der Pflegeforschung Rechnung getragen“, erklärte Dr. Angelika Abt-Zegelin von der Privaten Universität Witten/Herdecke.

„Waagerechtes Liegen ist auf Dauer schädlich, weil unter anderem dadurch das Gesichtsfeld eingeschränkt ist. Dies hat wiederum zur Folge, dass alle Sinnes- und auch die eigene Körperwahrnehmung eingeschränkt sind und somit letztendlich auch die Anbahnung einer Kommunikation mit diesen Menschen erschwert wird“, erklärte die Pflegewissenschaftlerin. „Leider sieht es in der Realität oft so aus, dass man aus Zeitgründen oder weil man Schwerstkranke eher ‚schonen’ will, auf Bewegung bei ihnen verzichtet“, so Abt-Zegelin weiter. Dabei ist der Wechsel zwischen Liegen und aufrechter Position auch für diese Menschen enorm wichtig. Alles andere führt zu starken Einbußen in der Lebensqualität.“

Quelle: KDA – Kuratorium Deutsche Altenhilfe e.V. (www.kda.de)

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WEGWEISER FÜR LEBENSQUALITÄT IN HEIMEN

Verfasst von palliativpflege am 13. Juli 2009

„Seniorinnen und Senioren sollen als kompetente, qualitätsorientierte Verbraucherinnen und Verbraucher handeln können und auch so wahrgenommen werden. Dazu brauchen sie unabhängige Informationen, erst recht, wenn es um eine so zentrale Frage wie den Umzug in ein Altersheim geht“, sagte Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner am 17. Februar auf der Veranstaltung „Wegweiser für Lebensqualität in Heimen – www.heimverzeichnis.de“ des Bundesverbraucherschutzministeriums.

Ministerin Aigner gab auf dieser Veranstaltung den Startschuss für die bundesweite Umsetzung des Projektes www.heimverzeichnis.de, dessen Ziel es ist, eine Datenbank mit Altersheimen aufzubauen, in der die Heime vergleichbar dargestellt sind und die, als Kernstück, erstmals Informationen im Hinblick auf Lebensqualität enthält.

„Dieses Heim passt für mich – das sollen Seniorinnen und Senioren zukünftig sagen können, bevor sie in ein Heim ziehen“, so Bundesministerin Aigner. „Wir alle wissen, dass im Leben die so genannten weichen Faktoren entscheidend für unser Wohlbefinden sind, also Freundlichkeit, Respekt, Umsicht, Rücksichtnahme, Wahrung von Grenzen und Unterstützung bei Bedarf.“ Das höre im Altersheim nicht auf. “ Im Gegenteil“, so Aigner. „Diese Aspekte sind besonders wichtig, da das Heim nicht nur Pflege bieten, sondern zum Zuhause werden soll. Wenn Seniorinnen und Senioren zukünftig im Heimverzeichnis ein Heim mit dem Hinweis: „verbraucherfreundlich“ finden, können sie davon ausgehen, dass dort Lebensqualität geboten wird“, erklärte die Ministerin.

Das Bundesverbraucherministerium fördert mit dem Heimverzeichnis ein Projekt der Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung e. V. (BIVA). Im Rahmen des Projektes werden Heime, die sich daran beteiligen, von ehrenamtlichen, geschulten Gutachterinnen und Gutachtern anhand von 121 Fragen auf gebotene Lebensqualität hin begutachtet.

Alle Heime sind eingeladen, sich an der Begutachtung zu beteiligen und um den Hinweis „verbraucherfreundlich“ zu bewerben.

Nähere Informationen unter:
www.heimverzeichnis.de
Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie auf der Seite
www.lebensqualitaet-in-heimen.de

Quelle: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (www.bmelv.de)

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QUALITÄTSGELEITETE PFLEGEOASEN VERZICHTEN AUF MEHRBETTZIMMER

Verfasst von palliativpflege am 13. Juli 2009

KDA stellt neues Konzept zur Begleitung Demenzerkrankter in ihrer letzten Lebensphase vor

Köln (KDA) – 20. April 2009 – Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) hat auf seiner Tagung „Begleitung von Menschen mit Demenz in ihrer letzten Lebensphase“ ein neues Konzept zur Versorgung dieser besonders verletzlichen Personengruppe vorgestellt. Mit so genannten qualitätsgeleiteten Pflegeoasen will das KDA einen neuen Weg beschreiten, bei dem Erkenntnisse aus der Pflegeforschung und schon bestehender Pflegeoasen unter der Wahrung höchstmöglicher ethischer Grundsätze vereint sind. „Denn“, so stellte der KDA-Vorsitzende Dr. h. c. Jürgen Gohde auf der Tagung vor rund 250 Teilnehmenden fest, „in Zeiten knappen Geldes brauchen Pflegeunternehmen und Pflegende nicht nur Innovationskraft. Wichtig ist vor allem die ethische Kompetenz, um die Würde von Menschen mit stark eingeschränkter Alltagskompetenz nicht anzutasten und letztere als Grund anzuführen, um Qualitätsstandards abzusenken.“ Diese Gefahr sieht das KDA bei der schon seit Jahren geführten Diskussion um Pflegeoasen aber immer wieder und warnt davor, dass so über die Hintertür wieder Mehrbettzimmer bzw. Mehrpersonenräume Einzug in die stationären Altenpflege halten können.

In Anerkennung positiver Erfahrungen aus bestehenden Pflegeoasen hat das KDA das abgewandelte Konzept der qualitätsgeleiteten Pflegeoase entwickelt, das KDA-Geschäftsführer Dr. Peter Michell-Auli dem Fachpublikum der Tagung vorstellte. „Wir brauchen Konzepte, die sowohl die Überschaubarkeit als auch den eigenen Raum für die pflegebedürftigen Menschen mit Demenz ermöglichen. Eine qualitätsgeleitete Pflegeoase nach dem Sinn des KDA vereint dies unter einem Dach, ohne dass dabei ein Mehrpersonenraum entsteht“, so Michell-Auli. Wie dies aussehen kann erklärte er anhand verschiedener Grundrisse, die das KDA entwickelt hat. „Das KDA empfiehlt stationären Einrichtungen für An- oder Umbauten eine genehmigungspflichtige Sonderbauform für jeweils maximal acht schwerst Demenzerkrankte auf einer Etage“, führte der KDA-Geschäftsführer aus. „Jeder Bewohner erhält dabei ein eigenes Zimmer mit weit zu öffnenden Türen, die allesamt vom zentral gelegenen Küchen- und Aufenthaltsraum einsehbar sind. Auf diese Weise sind auch Menschen mit Demenz in ihrer letzten Lebensphase nicht vom sozialen Leben ausgeschlossen, sondern können zumindest passiv daran teilhaben. “

Darüber hinaus wird angestrebt, dass die Bewohner in den qualitätsgeleiteten Pflegeoasen tagsüber möglichst oft einen Positionswechsel erfahren. Außerdem ist zu beachten, dass die Wahrnehmung mit allen Sinnen nur dann erhalten werden kann, wenn der Kopf nicht liegt, sondern aufrecht gehalten wird. „Damit wird auch neuen Erkenntnissen der Pflegeforschung Rechnung getragen“, erklärte Dr. Angelika Abt-Zegelin von der Privaten Universität Witten/Herdecke. „Waagerechtes Liegen ist auf Dauer schädlich, weil unter anderem dadurch das Gesichtsfeld eingeschränkt ist. Dies hat wiederum zur Folge, dass alle Sinnes- und auch die eigene Körperwahrnehmung eingeschränkt sind und somit letztendlich auch die Anbahnung einer Kommunikation mit diesen Menschen erschwert wird“, erklärte die Pflegewissenschaftlerin. „Leider sieht es in der Realität oft so aus, dass man aus Zeitgründen oder weil man Schwerstkranke eher ‚schonen’ will, auf Bewegung bei ihnen verzichtet“, so Abt-Zegelin weiter. Dabei ist der Wechsel zwischen Liegen und aufrechter Position auch für diese Menschen enorm wichtig. Alles andere führt zu starken Einbußen in der Lebensqualität.“

Bei Rückfragen zu dieser Pressemeldung wenden Sie sich bitte an:
Öffentlichkeitsarbeit, Harald Raabe, Telefon: 0221/93 18 47-39, E-Mail: publicrelations@kda.de
Quelle: Pressemitteilung des KDA vom 24. April 2009

Weiterführende Quelle: http://www.kda.de/tl_files/kda/ProAlter/2009-07-13-ProAlter-Leseprobe-Pflegeoasen.pdf

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MDK PRÜFUNG: PFLEGENOTEN

Verfasst von palliativpflege am 10. Juli 2009

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ORF RUNDFUNKBEITRAG VON PROF. HUSEBÖ

Verfasst von palliativpflege am 11. April 2009

Der internationale Experte für Palliativmedizin, Prof. Dr. Stein Husebö aus Bergen in Norwegen, spricht in dieser Sendung vom 10. Februar 2007 über die dringende Notwendigkeit, sich wissenschaftlich, medizinisch, pflegerisch und menschlich mehr um alte, kranke Menschen zu kümmern. Den Beitrag finden Sie hier.

Hier können Sie kostenlos die Broschüre „Die letzten Tage und Stunden“, Palliative Care für Schwerkranke und Sterbende von Dr. med. Bettina Sandgathe Husebø und Dr. med. Stein Husebø über die Internetseite des Hospiz Horn e. V. downloaden.

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KEINE LEBENSVERLÄNGERUNG GEGEN DEN WILLEN DES PATIENTEN

Verfasst von palliativpflege am 7. April 2009

Vielbesuchter Vortrag von Prof. Hans Böhme zu rechtlichen Fragen bei der Mangelernährung

Auf der Altenpflegemesse 2009 in Nürnberg hielt der renommierte Rechtsexperte Prof. Hans Böhme am 26. März 2009 einen Vortrag zum Thema „Rechtliche Fragen der Mangelernährung – Der Spagat zwischen Selbstbestimmung und beruflicher Verantwortung“. Den Mitschnitt finden Sie als MP3-Datei hier kostenlos zum Anhören oder zum Herunterladen. Quelle: www.weka.de

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PALLIATIVE CARE QUALITÄTSKRITERIEN IN ALTERS- UND PFLEGEEINRICHTUNGEN

Verfasst von palliativpflege am 21. März 2009

Eine Projektgruppe von Pflegedienst – und HeimleiterInnen der Caritas in der Schweiz haben einen Evaluationsfragebogen für Palliative Care Qualitätskriterien entwickelt. Das Evaluationsinstrument können Sie zur Standortbestimmung in Alters- und Pflegeeinrichtungen leicht einsetzen. Den Fragebogen finden Sie hier.

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