Palliativpflege aktuell

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Archiv für die Kategorie ‘Beratung’

Bundesweit einmaliges Projekt zur Trauerbewältigung nach Verlust eines ungeborenen Kindes

Verfasst von palliativpflege am 14. November 2009

„Der Verlust eines ungeborenen Kindes ist für die betroffenen Eltern oft ein traumatisches Erlebnis.“ Diese Erfahrung hat Prof. Dr. Anette Kersting als Ärztin und Psychotherapeutin in der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Münster (UKM) bereits häufig gemacht. Aus diesem Grund entwickelte sie ein bundesweit einmaliges Projekt: Eltern, die während oder unmittelbar nach der Schwangerschaft ein Kind verloren haben, bietet Anette Kersting gemeinsam mit den Diplom-Psychologinnen Kristin Kroker und Katja Baus eine Internettherapie, in der sie ihre Trauer verarbeiten können. Vor rund 18 Monaten startete das Onlineportal. Mittlerweile liegen im Rahmen der wissenschaftlichen Evaluierung des Projekts erste Ergebnisse vor, die auf eine gute Wirksamkeit der Internettherapie schließen lassen.

Fragen zum Therapieangebot beantworten die Fachfrauen in Einzelchats im Rahmen einer offenen Sprechstunde, die jeden Dienstag von 10 Uhr bis 11 Uhr stattfindet. Weitere Informationen und Anmeldung zur Therapie erhalten Sie HIER.

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Telefonische Unterstützung für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz

Verfasst von palliativpflege am 11. November 2009

Die Betreuung und Pflege eines an Demenz erkrankten Angehörigen ist eine anerkennenswerte und zugleich herausfordernde und stark belastende Aufgabe. Das Bundesministerium für Gesundheit unterstützt pflegende Angehörige mit dem zum Leuchtturmprojekt Demenz gehörende Studienprojekt „Telefonische Unterstützung für pflegende Angehörige von Demenzkranken.

Im Projekt bieten Psychologen der Universität Jena telefonisch Beratung zu Problemen, die sich in der Pflege des Demenzerkrankten und im Zusammenhang mit dem Thema Demenz ergeben. Folgende Ziele verfolgt die Intervention
• Verbesserung der Problemlösefähigkeiten
u.a. im Hinblick auf problematisches Verhalten des demenzkranken Angehörigen
• Verminderung des Belastungserlebens
durch Förderung positiver Aktivitäten und der Nutzung von sozialen und professionellen Hilfsangeboten.
Zur Erreichung dieser Ziele führt die Psychologin im Verlauf von drei Monaten beratende Telefongespräche in zunehmenden Abständen und erkundigt sich auch nach dem Befinden des pflegenden Angehörigen.

Die Alzheimer Angehörigen-Initiative e.V. empfiehlt die Teilnahme an dem viel versprechenden Projekt.

Wenn Sie Interesse haben, an der Studie teilzunehmen oder jemanden kennen, dem eine solche Unterstützung den Pflegealltag erleichtern könnte, kontaktieren Sie bitte:

Frau Dipl.-Psych. Denise Schinköthe
Tel: (03641) 945955 (Mi 11-12 Uhr)
E-Mail: denise.schinkoethe@uni-jena.de
oder
Frau Dipl.-Psych. Mette Hallensleben
Tel: (030) 83856304 (Mo 9-11Uhr)
E-Mail: m.hallensleben@fu-berlin.de

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Ihr Wegweiser zu ambulanten und stationären Hospiz- und Palliativeinrichtungen

Verfasst von palliativpflege am 16. August 2008

Sie suchen ambulante und stationäre Hospiz- und Palliativeinrichtungen in Ihrer Nähe ?

Der „Wegweiser Hospiz- und Palliativmedizin in Deutschland“ bietet Ihnen eine Adresssuchmaschine.

So finden Sie die nächste Einrichtung in Ihrer Nähe.

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Hier finden Sie psychosoziale Krebsberatungsstellen in Ihrer Nähe

Verfasst von palliativpflege am 15. August 2008

Krebsinformationsdienst bietet eine Adressliste

Wenn Ängste überhand nehmen, wenn sich Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit ausbreiten, kann professionelle Unterstützung Krebspatienten bei der Krankheitsverarbeitung helfen. Mögliche Ansprechpartner sind in dieser Situation beispielsweise die regionalen psychosozialen Krebsberatungsstellen (hier eine Adressliste). Therapeutische Angebote im eigentlichen Sinn sind jedoch gar nicht so leicht zu finden. Die Adressauswahl soll Krebspatienten und ihren Angehörigen die Suche nach fachkundigen Therapeuten in Wohnortnähe erleichtern. Die psychoonkologischen Fachverbände PSO und dapo bieten seit 1994 eine berufsbegleitende Weiterbildung für die Arbeit mit Krebskranken und ihren Angehörigen an, die „Weiterbildung Psychosoziale Onkologie“ (WPO, www.wpo-ev.de). Der erfolgreiche Abschluss wird durch ein Zertifikat der Deutschen Krebsgesellschaft dokumentiert.

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