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Archiv für die Kategorie ‘Filme’

Filmtipp: Marias letzte Reise – Fernsehfilm

Verfasst von palliativpflege am 29. September 2009

mariacoverAutoren:
Bogenberger, Ariela (Drehbuch); Kaufmann, Rainer (Regie)

Inhalt

Maria Stadler weiß, dass sie sterben wird. Die 71-jährige entflieht der Chemotherapie mit den schrecklichen Nebenwirkungen, flieht aus der Klinik. Maria will zuhause am oberbayerischen Staffelsee sterben. Da Sohn Simon sich nicht um seine Mutter kümmern kann, wird Maria von der Krankenschwester Andrea begleitet. Aber Maria und Andrea geraten rasch aneinander, weil die Schwester das Leben Marias reglementieren will. Als Maria einen erneuten Zusammenbruch erleidet, weist sie der Klinikchef Dr. Osterhahn erneut in das Krankenhaus ein. Doch Schwester Andrea bringt die Todkranke umgehend wieder nach Hause. Andrea lernt, Marias letzte Wünsche zu erfüllen und hilft ihr, die letzten Dinge des Lebens zu regeln.

Auszeichnungen

* vier Preise beim Deutschen Fernsehpreis 2005
* Bayerischer Fernsehpreis 2005 für Monica Bleibtreu, Nina Kunzendorf und Michael Fitz sowie Rainer Kaufmann für die Regie
* 3sat-Zuschauerpreis (2005)
* Adolf-Grimme-Preis mit Gold (2006)
* Karl-Buchrucker-Preis (2006) für die Drehbauchautorin Ariela Bogenberger

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Marias_letzte_Reise

Die DVD zum Film ist im Handel erhältlich.
Weitere Infos
Herausgeber:
Bayrischer Rundfunk
Erscheinungsjahr:
2005

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ARD REPORTAGE – STERBEHILFE: DER STREIT UM DEN SELBSTBESTIMMTEN TOD

Verfasst von palliativpflege am 18. März 2009

Information

„Seit drei Jahren liegt die Mutter von Urs F. nach einem Suizidversuch im Koma. Sie hat einen Abschiedsbrief geschrieben und in ihm ausdrücklich alle lebensverlängernden Maßnahmen abgelehnt. Doch weil keine Patientenverfügung von ihr vorliegt, wird sie am Leben erhalten, vielleicht noch 30 Jahre. Der Sohn ist auf der Suche nach Wegen, der Mutter das Sterben zu ermöglichen. Ein 60-jähriger ALS-Kranker will dem befürchteten Erstickungstod zuvorkommen und bittet seine Frau, ihm beim Suizid zu helfen. Eine Mutter tötet ihren Sohn, der seit neun Jahren im Wachkoma liegt und nicht mehr leben will. In all diesen Beispielen geht es um Sterbehilfe, um passive oder aktive, um indirekte oder direkte. Wann ist welche Art der Sterbehilfe sinnvoll und möglich? Was ist erlaubt, was verboten? Die Verwirrung ist groß, sogar bei Ärzten und Juristen. Dabei ist auch nach dem aktuellen Gesetz viel mehr möglich, als angenommen wird.“

Die ARD Reportage ( Sendung vom: 19.03.09 | 00:00 Uhr) finden Sie in der ARD Mediathek hier.

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