Die Betreuung und Pflege eines an Demenz erkrankten Angehörigen ist eine anerkennenswerte und zugleich herausfordernde und stark belastende Aufgabe. Das Bundesministerium für Gesundheit unterstützt pflegende Angehörige mit dem zum Leuchtturmprojekt Demenz gehörende Studienprojekt „Telefonische Unterstützung für pflegende Angehörige von Demenzkranken.
Im Projekt bieten Psychologen der Universität Jena telefonisch Beratung zu Problemen, die sich in der Pflege des Demenzerkrankten und im Zusammenhang mit dem Thema Demenz ergeben. Folgende Ziele verfolgt die Intervention
• Verbesserung der Problemlösefähigkeiten
u.a. im Hinblick auf problematisches Verhalten des demenzkranken Angehörigen
• Verminderung des Belastungserlebens
durch Förderung positiver Aktivitäten und der Nutzung von sozialen und professionellen Hilfsangeboten.
Zur Erreichung dieser Ziele führt die Psychologin im Verlauf von drei Monaten beratende Telefongespräche in zunehmenden Abständen und erkundigt sich auch nach dem Befinden des pflegenden Angehörigen.
Die Alzheimer Angehörigen-Initiative e.V. empfiehlt die Teilnahme an dem viel versprechenden Projekt.
Wenn Sie Interesse haben, an der Studie teilzunehmen oder jemanden kennen, dem eine solche Unterstützung den Pflegealltag erleichtern könnte, kontaktieren Sie bitte:
Frau Dipl.-Psych. Denise Schinköthe
Tel: (03641) 945955 (Mi 11-12 Uhr)
E-Mail: denise.schinkoethe@uni-jena.de
oder
Frau Dipl.-Psych. Mette Hallensleben
Tel: (030) 83856304 (Mo 9-11Uhr)
E-Mail: m.hallensleben@fu-berlin.de