Retterspitz Äußerlich ® ist eine medizinische Wickelflüssigkeit die schmerzlindernd, abschwellend, kühlend, fiebersenkend, bakterizid und fungizid wirkt. Entzündungszeichen wie Schmerz, Rötung, Fieber und Schwellung können zurückgehen. Der Retterspitzwickel ist eine Kaltanwendung am warmen Körper. Die Wirkung wird durch eine lokale Dunstatmosphäre erreicht. Wichtig! Retterspitz darf zimmerwarm sein. So haben die Wickel auch bei Menschen mit Demenz oftmals eine Akzeptanz. Anwendung: Sie können Retterspitz Äußerlich® als Wickel, Umschlag, nasse Strümpfe, Wadenwickel oder als Kopfhaube anwenden. Pulswickel entziehen dem Körper Wärme, sie wirken fiebersenkend, lindern Kopfschmerzen und stärken den Kreislauf. Es gibt Menschen, die in der letzten Lebensphase an einem Übermaß an Wärme leiden. Hier können Sie durch Pulswickel das Wohlgefühl steigern. Vorbereitung: So bereiten Sie das Wickelmaterial z.B.für Brust- oder Bauchwickel, nasse Strümpfe, Pulst-, Stirn- oder Halswickel vor: Dosierung: unverdünnt oder 1 Teil Retterspitz Äußerlich® und 3-7 Teile Wasser in eine Schale geben. Bei Hautempfindlichkeit in einer extra Flasche verdünnen und innerhalb von 3 Tagen verbrauchen. Legen Sie einen Bettschutz bereit. Durchführung: Innentücher vorwässern, dann eintauchen, auswringen und anlegen. Das dazugehörige Außentuch anlegen. Anwendungsdauer:1,5 bis 2 Stunden. Sonstiges: Der Verkauf ist rezeptfrei nur in Apotheken mit 350ml und 1 Liter erhältlich. Worauf Sie achten sollten: Lesen Sie die Packungsbeilage und wenden Sie sich bei Fragen an einen Arzt oder Apotheker. Weitergehende Informationen finden Sie beim Hersteller: www.retterspitz.de.
Archiv für die Kategorie ‘Schmerzmanagement’
WICKEL MIT RETTERSPITZ ÄUSSERLICH® VERBESSERT DAS WOHLBEFINDEN
Verfasst von palliativpflege am 30. Juli 2009
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Kein Problem mit Betäubungsmittelrezepten
Verfasst von palliativpflege am 15. August 2008
Stark wirksame Opioide müssen zwar auf einem besonderen Rezept verordnet werden. Dies kann jedoch jeder Arzt tun, auch der Hausarzt. Auskünfte und Musterformulare bietet die Bundesopiumstelle online unter www.bfarm.de.
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Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson
Verfasst von palliativpflege am 9. August 2008
Der Arzt und Physiologe Edmund Jacobson beobachtete 1938, dass die Anspannung der Muskulatur häufig mit Unruhe, Angst und psychischer Spannung einhergeht. Diese Wechselwirkungen psychischer Befindlichkeiten und muskulärer Spannung bzw. Entspannung machte er in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts zur Grundlage seines systematischen Trainings, dessen Grundlage die Kontrastwahrnehmung bewusst an- bzw. entspannter Muskelgruppen ist. Bei den Übungen werden systematisch und schrittweise verschiedene Muskelgruppen miteinbezogen, wobei es mit zunehmender Übung zu einem tieferen Entspannungseffekt kommt. Emotional kommt es begleitend zu angenehm erlebten Zuständen der Ausgeglichenheit, Ruhe, Konzentration und Erholung. Allerdings werden diese psychischen Begleiterscheinungen nicht von allen gleichermaßen und gleich intensiv erlebt.
Die Durchführung einer Übungseinheit dauert bei der Kurzfassung 3 bis 4 Minuten, bei der längeren Fassung 20 bis 30 Minuten. Die Entspannung kann im Liegen oder im Sitzen durchgeführt werden. Zudem sollte man darauf achten, dass man nicht durch Kleidungsstücke, Brillen, Uhren oder ähnliches eingeengt wird und die Entspannungssitzung in einem angenehm temperierten Raum durchgeführt wird. Die Übungen können mit offenen oder geschlossenen Augen durchgeführt werden. Es ist nicht nötig, die Atmung zu kontrollieren, da sie sich mit einsetzender Entspannung automatisch anpasst, ruhiger und tiefer wird.
Nacheinander werden folgende Muskelpartien an- und wieder entspannt: rechte Hand – rechter Unterarm – rechter Oberarm – linke Hand – linker Unterarm – linker Oberarm – Stirn – Augenpartie – Nase – Mundpartie/Unterkiefer – Nacken – Schultern – Rücken – Bauch – rechter Fuß – rechter Unterschenkel – rechter Oberschenkel – linker Fuß – linker Unterschenkel – linker Oberschenkel.
Dabei sollte das Anspannen 5 bis 7 Sekunden nicht überschreiten, um ein Verkrampfen der Muskulatur zu vermeiden. Nach dem Lockern der Muskelgruppe sollte man sich hingegen 20-30 Sekunden, mindestens jedoch 10 Sekunden, Zeit nehmen, um die Entspannung wirken zu lassen. Wichtig ist, dass man immer genau auf die Empfindungen achtet, die mit An- und Entspannung verbunden sind. Wenn man alle Muskelgruppen entspannt hat, kann man den angenehmen Entspannungszustand ruhig noch einige Minuten genießen. Um die Übung abzuschließen, räkelt und streckt man sich ausgiebig und öffnet – falls man die Übung mit geschlossenen Augen gemacht hat – diese wieder.
Tipp: Hier können Sie eine Übung (Dauer 45 Minuten) kostenlos als MP3 Datei herunterladen: www.schmerzakademie.de/pat_serv.php#PMNJ
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